Wie Sie unsere Gutschein-Codes nutzen
Auch wir von Groupido wollen unseren Kunden ab und an schon mal eine besondere Gelegenheit bieten! Deshalb wurde nun ein Gutschein-System in die Groupido-Anwendung eingebaut!
Damit haben wir die Möglichkeit, unseren Kunden Rabatte auf die umsatzabhängige Vermittlungsprovision zu geben. Und das funktioniert wie folgt:
- Sie finden / erhalten einen Gutschein-Code (z.B. “b79bd070-38f6-012d-477c-002185645806″)
- Einen Rabatt-Gutschein können Sie natürlich nur dort nutzen, wo Sie eine kostenpflichtige Leistung von Groupido GmbH beziehen. Also müssen Sie ein Groupido-Angebot in Bearbeitung haben, welches Sie unter Nutzung des Gutschein-Codes veröffentlichen wollen.
- Geben Sie bei der Freischaltung des Angebots den Gutschein-Code auf der Seite mit der Überschrift “Rechnungsdaten” ein. Das Feld dazu sehen Sie, wenn Sie sich über den entsprechenden Button “Mehr Information” zu den voraussichtlichen Kosten einblenden lassen.
- Sobald Sie den Code mit der Schaltfläche “Durchführen” bestätigt haben, verändern sich die möglichen Provisionen entsprechend dem Rabatt des Gutscheins .
- Einen Nutzen von Ihrem Rabatt haben Sie natürlich nur dann, wenn Ihr Angebot auch wirklich erfolgreich ist. Ansonsten zahlen Sie ja ohnehin keine Gebühren an Groupido. Eine erneute Verwendung des Codes ist allerdings ausgeschlossen, es sei denn der Gutschein galt für eine größere Anzahl an Angeboten.
Denn es kann verschiedene Arten von Gutscheinen geben:
- Gutscheine können unterschiedlich zeitlich begrenzt gültig sein, z.B. bis 30.06.2010.
- Verschiedene Rabatte können für einen Gutschein-Code von uns festgelegt werden, z.B. 25 %
- Gutschein-Codes können für verschieden viele Angebote ausgelegt sein, z.B: “b79bd070-38f6-012d-477c-002185645806″ ist für insgesamt 10 Angebote nutzbar)
In der Regel sollten Sie dort, wo Sie den Gutschein erhalten, auch erfahren, um was für eine Art von Gutschein es sich handelt. Die flexible Gestaltungsmöglichkeit von Gutscheinen erlaubt es uns zum Beispiel, im Internet für jedermann zugängliche Gutschein-Codes zu veröffentlichen. Wenn Sie so einen öffentlichen Code sehen, sollten Sie sich auf jeden Fall beeilen, ihn auch mit einem Angebot zu nutzen. Denn sonst könnte Ihnen jemand zuvor kommen, und der Code ist verbraucht.
So könnte es auch mit diesem hier passieren:
ead8b960-3e44-012d-477d-002185645806
=> Für 10 Angebote ab heute 50 % Rabatt auf die Angebots-Provision bei Verwendung bis zum 31.8.2010!!!
Also nix wie ran an Ihr Angebot! Bringen Sie es noch heute mit dem Code online und es kostet Sie nur die Hälfte!
Mai 10, 2010
Posted in: Allgemein, Portal-Entwicklung By: jbodenheim
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Export von Bestelldaten
Nach einem erfolgreich abgeschlossenen Angebot stellt sich für den Anbieter die Frage, wie er an die Daten der Bestellungen zu seinem Angebot kommt. Hierzu wird von Groupido eine Export-Funktion angeboten. Zurzeit gibt es zwei Varianten, wie die Daten der Besteller exportiert werden können
- Als PDF-Datei
- Als CSV-Datei
Export von Bestelldaten
 Die exportierten Bestell(er)daten enthalten alle benötigten Informationen, um das Angebot abwickeln zu können, wie beispielsweise Rechnungsadresse, Zahlungsart, Bankverbindung bei Lastschriftverfahren, etc.
Falls der Export über eine CSV-Datei erfolgen soll, kann der Anbieter noch auswählen ob als Dezimal-Trennzeichen ein Komma oder ein Punkt verwendet werden soll. Damit können die numerischen Daten direkt in dem Format exportiert werden, das in der späteren Verarbeitung der Bestelldaten mit den Systemen oder Tools des Anbieters benutzt werden soll.
Natürlich erfolgt die Übertragung dieser sensiblen Daten über eine gesicherte Verbindung (HTTPS).
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Für die Zukunft sind Erweiterungen der Export-Schnittstelle für spezielle Zielsysteme (z.B. afterbuy) geplant.
Mai 10, 2010
Posted in: Allgemein, Portal-Entwicklung By: rguthor
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Groupido-Angebote in neuem Look & Feel
Wer in den letzten Tagen die Angebotsseite von Groupido besucht hat, wird es schon bemerkt haben: Es hat sich was verändert! Die alte Angebots-Liste hat ausgedient, und wurde durch ein neues Design-Konzept ersetzt. Wir nennen es Reference-Cards, da es die wichtigsten Informationen der aktuellen Angebote nun in Kartenform, ähnlich Spielkarten, darstellt. Als solcher “Appetizer” dient jede Karte als Referenz zu dem eigentlichen Angebot, welches gewohnt einfach mit einem Klick erreicht werden kann.
Vorteil der neuen Reference Cards: Es können mehr relevante Informationen in der Übersicht bereitgestellt werden.
Dies sind neben dem größeren Bild auch das Nutzenversprechen (Untertitel) und vor allem die Preisspanne, die sich aus der Preis-Mengen-Staffelung ergibt. Die Preispanne ist am unteren Rand jeder Karte in Form eines Keils dargestellt. An dessen linker Seite ist der ungünstigste Preis zu finden, der zustande kommt, wenn es nur wenige Käufer gibt, die aber bereit sind viel zu zahlen. An der rechten Seite des Keils findet sich dagegen der niedrige Preis, der erreicht wird, wenn viele mitmachen.
Weitere Inhalte, die in der bisherigen Tabelle zu finden waren, sind nun in komprimierter Form auf jeder Karte gegeben. Die Kategorien-Zuordnung des Angebots wird nur angezeigt, wenn der Mauszeiger auf dem entsprechenden Bereich der Karte positioniert wird. Durch einen Klick auf eine der angezeigten Kategorien wird die Angebotsübersicht neu aufgebaut und enthält dann nur noch Angebote in dieser Kategorie. Um wieder alle Angebote zu sehen, kann der Button ‘Zurück zu allen Angeboten’ angeklickt werden.
Die verbleibenden Tage werden von einer Sanduhr markiert. Die Zahl der bereits eingegangen Bestellungen ist als Link aufgeführt. Dahinter verbirgt sich die bekannte -Detail-Übersicht, die transparent macht, wie viele Bestellungen zu welche Preis-Mengen-Stufe eingegangen sind. Mit einem Klick auf die linke untere Ecke der Reference Card öffnet die Übersicht in einem separaten Fenster.
Der Mehrwert des neuen Layouts hat auf Anhieb überzeugt, selbst wenn es noch Verbesserungspotential geben mag. Insbesondere für Kunden, die ihre Angebote in die eigene Webseite einbinden, stellt dies einen echten Fortschritt dar. Selbst eine überschaubare Anzahl an Angeboten wird auf diese Art und Weise attraktiv dargestellt (Beispiel: www.Aspekteins.de).
Wir hoffen das neue Design gefällt!
Februar 19, 2010
Posted in: Allgemein, Portal-Entwicklung By: jbodenheim
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Social Media oder das Wunder der offenen Kommunikation
Nachdem wir mit Social Bookmarking unseren Nutzern die Möglichkeit gegeben haben, ihre Angebote und Entdeckungen per Social Bookmark Buttons in die Welt zu zwitschern und mit ihren Freunden in den Netzwerken ihrer Wahl zu teilen, gehen wir diesen Weg nun konsequent weiter.
Wir möchten unsere Nutzer kennenlernen, ihre Wünsche und Bedürfnisse besser verstehen und unsere Freude an Groupido mit ihnen teilen.
Diese Kommunikation verläuft in beide Richtungen – wir haben ein offenes Ohr für unsere Nutzer und kommunizieren aktiv. Dazu nutzen wir derzeit maßgeblich die folgenden Plattformen:
| • Facebook | http://www.facebook.com/pages/wwwGroupidocom/101537571043 |
| • Twitter | http://twitter.com/Groupido |
| • Youtube | http://www.youtube.com/user/GroupidoGmbH |
| • Blog | http://blog.groupido.com/ |
| • RSS Feed | http://blog.groupido.com/?feed=rss |
| • Xing | https://www.xing.com/net/pri860118x/groupido |
Februar 11, 2010
Posted in: Allgemein, Portal-Entwicklung By: dguthor
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Wie sollte Groupido genutzt werden?
Nachdem wir im letzten Jahr unser Portal sehr intensiv in verschiedenen Erfinderclubs präsentiert haben und auch auf der internationalen Erfindermesse in Nürnberg mit einem eigenen Stand präsent waren, ist es an der Zeit ein erstes Fazit zu ziehen, inwieweit Groupido für diese Zielgruppe geeignet ist.
Unsere ursprüngliche Annahme, dass gerade für Innovatoren und Erfinder mit neuen Produkten die Möglichkeit zur Auftragssammlung ein optimaler Startpunkt für den Einstieg in eine Vermarktung bzw. Kleinserienproduktion sein könnte, hat sich leider nicht bestätigt.
Zwar ist das Portal sehr gut geeignet, die technische Abwicklung einer Auftragssammlung zu übernehmen, jedoch ist bei den meisten Erfindern eine der wesentlichen Voraussetzungen nicht erfüllt: Die potenziellen Käufer müssen bekannt und über das Internet – i.d.R. über eine eigene Homepage – adressiert werden können. Hinzu kommt, dass von der Innovation/Erfindung bis zur Vermarktung mindestens drei unterschiedliche Rollen (Ideengeber, Produzent, Vermarkter) ausgefüllt werden müssen, für die auch die entsprechenden Qualifikationen und Fähigkeiten vorhanden sein müssen, was oftmals nur schwer von der Person des Erfinders in Summe geleistet werden kann.
Das Groupido-Portal kann in diesem Prozess die Rolle des ‚Enablers‘ übernehmen durch einfache Erstellung und Präsentation von Angeboten und der technischen Abwicklung eines preisabhängigen Bestellvorgangs sowie die Preisfindung selbst.
Mit der Implementierung des API-Keys wurde eine wesentliche Voraussetzung geschaffen, die eher generische Groupido-Lösung näher zum Anbieter und seinen potenziellen Kunden zu bringen. Die Besucher der Webseite eines Anbieters können auf dieser gezielt auf besondere Angebote mit einer Preis-Mengen-Staffelung hingewiesen werden und erhalten über Links oder die eingebettete Groupido-Anwendung die Möglichkeit, sich an der Auftragssammlung zu beteiligen. Über die vielfältigen Möglichkeiten der Weiterempfehlung und des Social Bookmarking innerhalb der Groupido-Anwendung ist es für jeden Besucher der Groupido-Anwendung sehr einfach, interessante Angebote in seinem Netzwerk bekannt zu machen.
Festzuhalten bleibt damit: Die Chance auf Erfolg in der Nutzung von Groupido für Angebote mit Preis-Mengen-Staffelungen kann deutlich erhöht werden, wenn der Anbieter über eine eigene Webseite verfügt und auf dieser gezielt auf sein Angebot hinweist und über Links oder Einbettung die Möglichkeit zum Einstieg in die Groupido-Anwendung schafft.
In der Analyse des bisherigen Einsatzes von Groupido ist uns ein weiterer Punkt aufgefallen: Aus Vereinfachungsgründen hatten wir unsere Vision in der Kommunikation reduziert auf die technische Möglichkeit der Auftragssammlung. Tatsächlich geht unsere Vision jedoch viel weiter in Richtung eines Benefit Sharing, d.h. des Teilens von Vorteilen innerhalb einer Gruppe im Gegensatz zur individuellen Vorteilsmaximierung. Doch dazu mehr in einem der nächsten Beiträge.
Februar 8, 2010
Posted in: Allgemein, Erfinder, Unternehmen By: rguthor
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Social bookmarking oder wie sag ich’s weiter
Wenn Sie als Anbieter oder als Besucher des Groupido Portals ein Angebot weiterempfehlen möchten, können Sie dies über eigens dafür vorgesehene Schaltflächen bewerkstelligen. So können Sie beispielsweise eine Empfehlungsmail zu einem Angebot erzeugen, die neben einem Bild auch bereits einen standardisierten Empfehlungstext enthält – natürlich können Sie den Empfehlungstext auch entsprechend Ihren eigenen Vorstellungen noch verändern.

Eine weitere, wesentlich umfangreichere Möglichkeit besteht über den im Portal eingebundenen Service von addthis (Link). Überall wo Sie dieses IconÂ
 auf einer der Seiten finden, können Sie einen Link an eine Vielzahl von anderen Communities weitergeben.
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Sobald Sie den Mauszeiger auf dieses Icon positionieren haben Sie direkt den Zugriff auf die größten Communities. Sollte Ihnen das noch nicht ausreichen, können Sie über den ‚Mehr‘ Button die derzeit ca. 170 Möglichkeiten nutzen, um Ihre Empfehlung an andere zu übermitteln.
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Je nach Community wird dabei nicht nur einfach ein Link, sondern zusätzlich auch noch ein Bild mit übermittelt. Für Facebook sieht dies beispielsweise wie folgt aus:

Am besten probieren Sie es einfach mal aus!
November 30, 2009
Posted in: Portal-Entwicklung By: rguthor
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Abstract: Vom Social Commerce zum Active Commerce
Aufgepasst: Diesen Artikel habe ich ursprünglich für createordie geschrieben – da er thematisch gut zu Groupido passt posten wir ihn auch auf unserem Groupido Blog. Um zu dem Originalartikel zu kommen einfach hier klicken! Ubrigens – der Artikel regt stilbedingt nicht unbedingt zum Schmunzeln an, wie mir von Dirk gesagt wurde. Dafür ist er m.E. inhaltlich nicht uninteressant
Abstract:
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Social Commerce ist bekannt als boomender Teilaspekt des elektronischen Handels. Deutlich abgrenzen vom traditionellen elektronischen Handel lässt sich der Social Commerce durch die Einflussnahme der Kunden: Produkt- & Händlerbewertungen, Kommunikation der Kunden untereinander, Empfehlungen, etc. Die Meinungshoheit über das Angebotene wandert aus den Händen der Anbieter, hin zu den nachfragenden Consumern. Betrachtet man dies als ersten Schritt auf dem oft prophezeiten Weg von Consumer zu Prosumer, so stellt sich die Frage, wie der nächste Schritt aussehen kann. Nachdem die zum Prosumer gereiften Consumer zunächst die Meinungshoheit über das Angebotene übernommen haben, folgt daraufhin die Übernahme der Macht über das Angebotene als solches. Wurde zuvor der Product-Range von den Produzenten bestimmt und konnten die Consumer allenfalls zugreifen, so wendet sich mit der Evolution des Social Commerce dieses Blatt. Die Entscheidungsfindung über das, was am Markt angeboten wird, liegt nun in den Händen den Kunden und eine völlig neue Art des Onlinehandels entsteht: Active Commerce. Dabei bietet Active Commerce den Nutzern ein breites Spektrum an Möglichkeiten und fordert zur Auseinandersetzung mit zuvor nicht gekannter Komplexität heraus.
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Aus dem etablierten eCommerce heraus hat sich zunächst Social Commerce als boomender Teilaspekt des elektronischen Handels entwickelt. Geeint werden beide Varianten des Handels durch den Verkauf von Gütern und Dienstleistungen.

Groupido als Active Commerce Enabler
Abgrenzungskriterium des Social Commerce gegenüber dem reinen eCommerce ist die Beeinflussung der Kaufentscheidung durch andere Nutzer. Nutzer wird im Folgenden als Überbegriff für im Internet agierende Kunden, Anbieter sowie Hersteller gebraucht.
Diese Gruppen agieren mit Ausnahme der Hersteller im traditionellen eCommerce im Sinne von Consumern. Als Consumer, bezeichnet man die Nutzer die sich lediglich entscheiden zu kaufen oder nicht zu kaufen ohne dabei die Kaufentscheidung anderer zu beeinflussen. Grundlage ihrer Entscheidung sind die von Unternehmen bereitgestellten Informationen über das jeweilige Produkt.
Im Social Commerce hingegen bewerten Nutzer die Händler sowie deren Produkte, kommunizieren untereinander, sprechen Empfehlungen aus und betreiben Marketing über ihre Social Networks. Auf diese Art und Weise wandert die Meinungshoheit weg von den Unternehmen, hin zu den Nutzern. Der Markt wird insgesamt transparenter und die Möglichkeiten zur aktiven Einflussnahme auf das Handelsgeschehen durch die Nutzer nehmen zu.
Die im Kontext des Social Commerce von Nutzern bereitgestellten Informationen und Berührungspunkte zu anderen Nutzern sind in der Lage maßgeblich Kaufentscheidungen zu beeinflussen. Ein Effekt den die meisten Nutzer aus eigener Erfahrung kennen – wer kauft heute noch ein Produkt mit eindeutig negativen Bewertungen?
Die prominentesten Beispiele dafür sind Bewertungs-, Empfehlungs- & Rezensionsfunktionalitäten wie sie von Amazon und Ebay seit langem zur Verfügung gestellt werden. Diese Einflussnahme auf die Entscheidungsfindung Dritter und letztendlich die aktive Mitgestaltung des Angebotsspektrums entsprechen in Grundzügen bereits dem Verhalten von Prosumern.
Der Begriff Prosumer bezeichnet einen Nutzer, der in multidirektionaler Kommunikation mit dem Anbieter und Dritten das Angebotsspektrum aktiv mitgestaltet.
Der Social Commerce als Status Quo des Onlinehandels ist unbestritten. Es stellt sich die Frage, wie eine nächste Stufe des Onlinehandels nach eCommerce und Social Commerce aussehen kann.
Betrachtet man die Thesen des Zukunftsforschers Alvin Toffler oder Publikationen wie das Cluetrain Manifesto, die beide die Wandlung des Consumer hin zum Prosumer beschwören, so herrscht Konsens über die zukünftige Entwicklung: Die Evolution vollzieht sich von Consumer zu Prosumer und hin zu aktiver Mitgestaltung des Handels durch mündige Nutzer sowie der Bereitschaft der Unternehmen, die Nutzer mit einzubinden.
Der vollzogene Schritt von eCommerce zum Social Commerce verlagerte die Meinungshoheit von den Unternehmen hin zu den Nutzern.
Die aktuelle Evolutionsstufe macht die Nutzer zu unmittelbaren Partnern der Unternehmen:
Die Entscheidung wie der Product-Range aussehen wird, kann erstmals von den Nutzern mitdefiniert werden.
Diese Beobachtung zeigt eindrucksvoll, dass der Begriff des passiven Consumers ausgedient hat, sobald aktives Handeln und eigenverantwortliche Initiative des Nutzers den Product-Range mitdefinieren können. Der auf diese Weise vergrößerte Handlungsspielraum stellt neue Anforderungen an die Nutzer in Form von unterschiedlichen Rollen, neuen Hilfsmitteln und einem gesteigerten Grad an Komplexität.
Der Active Commerce trennt zunächst die bisher meist vereinten Rollen wie die des Ideengebers, Vermarkters, Produzenten und des Vertreibers voneinander. Darin liegt gleichermaßen Herausforderung wie Reiz der Entwicklung. So muss der Ideengeber nicht zwangsweise seine Idee selbst umsetzen können, ebenso kann der Produzent auf Ideen aus der Crowd zurückgreifen. Der an Vertrieb organisierte Nutzer kann sich aufmachen die Realisierung einer Idee zu organisieren und für den Vertrieb tätig zu werden, etc.
So ermöglicht der Active Commerce als technologischer Enabler eine neuartige Dynamik im Zusammenführen der einzelnen Rollen, auf die der Nutzer in den vorangegangenen Stufen, eCommerce und Social Commerce noch warten musste. Das erfolgreiche Zusammenführen der einzelnen Rollen wird sich als die erfolgsentscheidende Herausforderung für die Zukunft des Active Commerce herausstellen: Durch das initiale Trennen der Rollen zeigen sich die neuen Potentiale der aktiven Mitwirkung. Die Erschließung dieser Potentiale wird jedoch erst möglich, wenn die o.g. Rollen auch besetzt und im Prozess wieder zusammengeführt werden können.
Als Indikator für den Reifegrad des Active Commerce empfiehlt es sich die unten angeführten Plattformen zu beobachten. Nehmen die Nutzer die neu gewonnene Freiheit direkt in Anspruch? Sind die neuen Möglichkeiten selbsterklärend? Überfordert die Mitbestimmung im Endeffekt die Nutzer?
Die Hilfsmittel zur technischen Umsetzung des Active Commerce sind zurzeit im Entstehen inbegriffen, allen voran First-Mover wie kickstarter.com, betterplace.org, groupido.com oder myfab.de auf die im Folgenden noch eingegangen wird.
Treffliche Bezeichnung für diese Evolutionsstufe des Onlinehandels ist aufgrund der aktiven Rollen auch Active Commerce, kurzum aCommerce.
Zurzeit finden sich in der Onlinewelt maßgeblich drei Szenarien, die als Active Commerce Enabler fungieren:
- Sammelbestellungen
- Sponsoring
- Auftragssammlungen
Bei Sammelbestellungen können Nutzer sich verbünden und durch gemeinsames Abgeben ihrer Bestellungen den Preis für die Handelsware mit steigender Absatzmenge senken.
Dieses Szenario ist weiter entwickelt als der reine Social Commerce, hat aber die Stufe des Active Commerce noch nicht erreicht: Die Nutzer organisieren sich in diesem Fall zwar bereits via Social Media und animieren zum Mitmachen, jedoch besteht das Angebotsspektrum weiterhin aus Handelsware die nicht von den Nutzern definiert wurde. Die geringe Akzeptanz dieses Modells wird belegt durch das Scheitern von Plattformen, die diesem Prinzip folgen. Dahingehend kann www.letsbuyit.com (vor dem Relaunch 2009) als negatives Paradebeispiel genannt werden. Deutsches Pendant dazu ist www.weedoo.de, ebenfalls nicht mehr existent.
Beim Sponsoring/Funding handelt es sich um den zurzeit am solidesten aufgestellten Bereich des Active Commerce. Exemplarisch sind hier erfolgreiche Plattformen wie www.betterplace.org für Charity und www.kickstarter.com im Fundingbereich zu nennen.
Ihr Erfolg im Vergleich zu Sammelbestellungen für Handelsware begründet sich wie folgt: Einerseits wird bei den beiden zuvor genannten Plattformen bereits das Angebotsspektrum von den Nutzern definiert und andererseits ist der Fokus auf Gütern und Dienstleistungen, die ungleich Handelsware, nur Zustande kommen, wenn das Sponsoring/Funding erfolgreich verlaufen ist.
Erfolgreich verlaufen bedeutet hier, dass sich genügend Zahlungswillige gefunden haben, die die jeweilige Mindestsumme aufbringen, die notwendig ist, um das Produkt oder die Dienstleistung realisieren zu können. Positiver Effekt für den Sponsoringnehmer ist dabei, dass er ohne finanzielle Unsicherheit sein Projekt aufsetzen kann, da die benötigte Summe bereits sichergestellt ist. Sollte sich über die Plattform nicht die benötigte Summe finden lassen, so liegt zumindest ein Erkenntnisgewinn vor. Nämlich dahingehend, dass das gewünschte Projekt sich zu den gegebenen Konditionen nicht umsetzen lässt. Dieses Wissen erspart dem Sponsoringnehmer weitere Bemühungen und finanzielle Fehlkalkulationen.
Am umfassendsten wird das Konzept des Active Commerce im Rahmen von Auftragssammlungen abgebildet. Hier wird das Spektrum der Angebote primär von den Nutzern bestimmt. Ähnlich dem Sponsoring definieren die Nutzer zunächst das, was angeboten werden soll. Um die Dienstleistung oder das Produkt so realisieren zu können wie es ihren Vorstellungen entspricht ist ein klar festgelegter Mindestaufwand mit fixen Kosten verbunden. Der Unterschied zum Sponsoring liegt darin, dass die mit dem Mindestaufwand verbundenen Kosten tatsächlich gedeckt sein müssen um mit der Produktion beginnen zu können, wohingegen ein Sponsoring-Nehmer unter Umständen auch mit weniger als der geforderten Summe arbeiten kann. Ist die erste Einheit und somit die Fixkosten des Anbieters jedoch erst einmal abgegolten entfalten sich die Skalenvorteile der Auftragssammlung: Mit jedem weiteren Auftragsnehmer sinken die Kosten für das angebotene Produkt oder die angebotene Dienstleistung. Die Referenzplattform für Active Commerce, im Sinne der Auftragssammlung und einem von Nutzern frei zu bestimmendem Product-Range, ist www.groupido.com. Stellvertretend für eine Plattform, bei der die Plattformbetreiber den Product-Range vorgeben, kann Myfab.com genannt werden.
http://www.contentmanager.de/magazin/artikel_1849_social_commerce.html
November 10, 2009
Tags: aCommerce, Active Commerce, Active Commerce Enabler, Auftragssammlung, Daniel Guthor, Funding, Groupido, Ideengeber, Organisator, Social Commerce, Social Shopping, Sponsoring, Vermarkter, Vertreiber Posted in: Allgemein By: dguthor
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API-Key – der Schlüssel zur eigenen Groupido Version

Über www.groupido.com lassen sich alle auf dem Groupido Portal veröffentlichten Angebote finden. Sollte ein Anbieter jedoch den Wunsch haben, dass nur seine Angebote sichtbar werden, so lässt sich dies in der neuen Groupido Version elegant über einen sogenannten API-Key lösen.
Jeder Anbieter kann sich im Bereich ‚Meine Daten‘ einen solchen API-Key von der Software erzeugen lassen und erhält gleichzeitig die entsprechenden Links- oder Code-Fragmente, die er benötigt um diese in seiner elektronischen Kommunikation oder auf seiner Webseite einzubinden.
Zur Verfügung stehen die folgenden Möglichkeiten
- Links, die zu einer auf die eigenen Angebote eingeschränkte Groupido Version führen und in Mails, Foren, Blogs, etc. verwendet werden können.
- HTML-Code, der sich in die eigenen Websites einbinden lässt und beim Anklicken ebenfalls zum Aufruf der eingeschränkten Groupido Version führt.
- HTML-Code, der es erlaubt die gesamte Groupido Anwendung in der eingeschränkten Form direkt auf der Website des Anbieters innerhalb eines IFRAME ablaufen zu lassen.
Zusätzlich hat der Anbieter die Möglichkeit, auch weitere Mit-Anbieter in seine eingeschränkte Version mit aufzunehmen. Dies kann beispielsweise genutzt werden von Erfinderclubs, wenn die Angebote der Mitglieder gemeinsam angezeigt werden sollen, aber eben nur die Angebote der Mitglieder dieses Clubs.
Was bedeutet nun die Einschränkung für einen Besucher der Seite? Zunächst einmal sieht er nur die Angebote des speziellen Anbieters oder der Anbietergruppe. Auch die Anzeige und Bearbeitungsmöglichkeit für seine Bestellungen ist auf diese Angebote eingeschränkt. Ansonsten steht ihm jedoch die volle Funktionalität des Groupido Portals zur Verfügung. Dazu gehört auch, dass er selbst die Einschränkung aufheben kann und dann den Zugriff auf alle über Groupido zur Verfügung gestellten Angebote hat.
Der Vorteil dieses neuen Features liegt auf der Hand: Ein Anbieter mit eigener Website muss nicht mehr auf das Groupido Portal verweisen und den Besucher dort nach seinen Angeboten suchen lassen, sondern er kann gezielt den Besucher seiner Website auf seine Angebote hinführen. Damit können auch alle bereits vom Anbieter für seine Website durchgeführten Optimierungsmaßnahmen für Suchmaschinen genutzt werden.
Darüber hinaus hat der Anbieter nun einen persönlichen Link, den er über Jahre hinweg für die Vermarktung seiner verschiedenen Angebote verwenden kann, ohne dass dieser sich ändern muss. Andererseits lassen sich nun bei der parallelen Veröffentlichung mehrer Angebote Cross-Promotion_Effekte nutzen. Wenn die Kunden für ein Angebot interessiert werden, erfahren sie von anderen Angeboten des Anbieters gleich mit.
Insgesamt wurde so ein guter Kompromiss gefunden zwischen einer guten Steuerungsmöglichkeit für den Anbieter und einer weiterhin vorhandenen Offenheit für den Besucher des Portals.
Oktober 27, 2009
Posted in: Portal-Entwicklung By: rguthor
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Groupido GmbH zu Gast beim Roundtable der SHS Foundation
Groupido GmbH zu Gast bei Roundtable der SHS Foundation
Der Empower Deutschland Kongress 2009 in Saarbrücken brachte Groupido in Kontakt mit der SHS Foundation. Nach einem ersten Treffen im IT Park Saarbrücken bot uns deren Vorstand Michael Hartz die Organisation eines Roundtable an. Die Teilnehmer wurden gemeinsam mit der SHS selektiert und erhielten entsprechende Einladungen.
Als Zuhörer konnten wir die Nano-x GmbH, vertreten durch Herrn Dr. Goedicke, sowie die Sunera GmbH vertreten durch Herrn Lang gewinnen. Seitens der SHS Foundation waren zugegen Frau Paschke, der Vorstand Michael Hartz und Professor Dr. hc. Peter Hartz.
Seitens der Groupido GmbH Seite war mit Rainer und Daniel Guthor ebenfalls ein Vater-Sohn Team zugegen.
Nach anfänglichem Small-Talk und kurzem kennen lernen starteten wir mit einer auf dieses Meeting ausgelegten Präsentation (hier klicken zum Download!).
Unsere Zielsetzungen für das Treffen mit den Herren der beiden Firmen waren zweierlei. Einmal natürlich der Wunsch neue Kunden zu finden, die sofort Feuer und Flamme für unsere Auftragssammlung sind, andererseits das Bestreben herauszufinden unter welchen Bedingungen unsere Auftragssammlung denn für die beiden Firmen interessant sein könnte.
Beide Zielsetzungen wurden – sofern meine Einschätzung an dieser Stelle richtig ist – erreicht. Mit Herrn Lang von der Sunera GmbH werden wir Kontakt aufnehmen um die Möglichkeiten des Einsatzes der Groupido Plattform im Umfeld der Bürgerkraftwerke zu prüfen.
Interessantes Feedback konnten wir ebenfalls einholen. Dahingehend kam eine sehr treffende Anmerkung von Herrn Dr. Goedicke – nämlich dass es speziell aus seiner Perspektive heraus wohl interessant wäre, wenn nur die von dem jeweiligen Nutzer gewünschten Angebote zu sehen wären. Um Verwirrungen zu vermeiden, die sich zwangsweise ergeben wenn beispielsweise ein individuelles zu fertigendes Kartenspiel für kleines Geld neben einem Forschungsprojekt für mehrere Tausend Euro gelistet werden würden.
Das schöne daran ist, dass diese Anmerkungen in eine Richtung gehen, die wir in den letzten Stufen des Entwicklungsplanes der Plattform bereits angegangen sind. Noch im Oktober 2009 wird eine neue Funktionalität freigeschaltet, die es den Anbietern erlauben wird, ihre eigenen Angebote auf ihrer eigenen Firmenwebsite einzubinden. Dies wird kombiniert mit der Möglichkeit nur die eigenen Angebote anzeigen zu lassen.
Würde man diesen Gedanken konsequent weiterverfolgen so käme man letzten Endes zu einer Whitelabel Version von Groupido, die in Unternehmen intern eingesetzt werden könnte, um einen definierten und bewusst eingeschränkten Nutzerkreis zu adressieren und dessen Aufträge zu sammeln. Doch das ist – noch – Zukunftsmusik
Im Anschluss gab es noch leckeres Essen im Casino des IT Park. Rundum eine sehr gelungene Veranstaltung mit hochkarätigen Gesprächspartnern die wir jederzeit wiederholen würden. Unser Dank an dieser Stelle nochmals an die SHS Foundation, die Nano-X GmbH und die Sunera GmbH.
Oktober 12, 2009
Posted in: Unternehmen By: dguthor
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Groupido bei Deutschlands größtem Erfinder-Club
Auch im Oktober findet unsere Vortrags-Tournee bei den Erfinder-Clubs eine Fortsetzung. Die SIGNO Innovations-Gesellschaft Eifel e.V. hat uns eingeladen zu ihrem wöchentlich stattfindenden Erfinder-Stammtisch. Dass wir hier nicht nur von unserer Plattform erzählen, sondern diese auch gleich vorstellen, versteht sich von selbst.
Mit dem üblichen Equipment von Laptop bis Beamer mache ich mich also auf nach Bad Münstereifel-Nöthen, wo der Verein sein Clubheim hat. Dieses befindet sich praktischer Weise gleich hinter dem Wohnhaus des Leiters der Innovationsgesellschaft Eifel, Friedhelm Limbeck. Zum Glück treffe ich vor dem Haus Nr. 9 eines der Clubmitglieder, der mir den direkten Weg zum Hinterhaus zeigt. In der Küche werden noch schnell ein paar Mett-Brötchen gerichtet und ein, zwei Zwiebeln gehackt, bevor man sich aufmacht in den Clubraum über der Bastler-Garage. Dort stehen schon die Getränke auf dem Tisch und eine Wand zum Projizieren ist auch schnell gefunden. Während ich aufbaue, werden mir schon die ersten Ideen präsentiert. Ein mitgebrachtes Konzept-Modell für elektrische Schnellkupplungen wird hinsichtlich seiner Einsatzfähigkeit diskutiert. Hier ist reichlich Ideenkapital versammelt.

Bald schon ist der Stammtisch voll besetzt und Herr Limbeck richtet noch ein paar einleitende Worte an die Mitglieder, in denen er erläutert, wie er denn nun zu dem Vortragenden gekommen ist. Dann habe ich auch schon das Wort, in dem ich zunächst einmal kurz erläutere, wie es zu der Groupido GmbH gekommen ist. Aber die Mitglieder sind ungeduldig und wollen sehen, was es mit “dem neuen Weg, Außergewöhnliches an den Markt zu bringen” auf sich hat. Also sind wir bald schon auf dem Groupido-Portal, welches ich vor dem Treffen noch schnell im Cache meines Laptops gespeichert habe. Hier kann man jetzt ganz genau und in Echt sehen, wie viele Bestellungen zu welchem Preis für ein Angebot eingegangen sind – oder eben auch nicht eingegangen sind.
Am Ende ist man sich einig, das Groupido durchaus eine Möglichkeit ist, spezielle Erfindungen an den Mann zu bringen. Besonders Herr Limbeck, der selbst bereits einige Erfindungen erfolgreich am Markt platzieren konnte, ist sich sicher: “Mit dieser Webseite kann man zumindest eine erste Auflage einer Innovation in Gang bringen! Das schafft Referenzen vielleicht auch für eine Großserie.”

Und so sieht jeder, der am heutigen Abend versammelten seine Chancen mit Groupido irgendwo anders. Denn die Vielfalt an Zuhörern war selten so groß bei einem der bisherigen Erfinder-Clubs. Davon profitieren auch Neueinsteiger im Club: Vom langjährigen, erfolgreichen Erfinder über den Patentanwalt bis zum Vermarkter. Hier war alles vertreten, was es braucht, um Ideen wahr zu machen.
Groupido als interaktive Vermarktungsplattform im Internet hat hier gerade noch gefehlt!
Oktober 2, 2009
Posted in: Erfinder By: jbodenheim
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